Farben

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Farbzerlegung (Dispersion), Spektralfarben

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Das Licht einer Glühlampe (oder das Sonnenlicht) enthält als "weißes" Licht alle Farben. Es ist möglich, es mit Hilfe eines Prismas in seine Bestandteile zu zerlegen. Die Farbzerlegung entsteht beim Übergang des Lichtes von einem Stoff (Luft) in einen anderen (Glas) auf Grund unterschiedlicher Wellenlängen des Lichtes für die einzelnen Farben. Das langwellige rot wird dabei weniger stark gebrochen als das kurzwellige violett. Beim Prisma finden zwei Wechsel statt (Luft -> Glas und Glas -> Luft) somit  entsprechende Farbzerlegung, so dass man auf einem Bildschirm (einer Wand) ein breit aufgefächertes Farbspektrum erkennen kann.

Im Versuch ist paralleles Licht mittels eines engen Lichtbündels (Schlitzblende) auf das Prisma gerichtet und lässt so ein Farbspektrum auf einer Leinwand sichtbar werden. Das so zerlegte Lichtspektrum kann mit einer Sammellinse wieder gebündelt und damit zu "weißem" Licht "addieren" (additive Farbmischung).

 

 

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Komplementärfarben

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Blendet man der Reihe nach einzelne Spektralfarben aus, so sieht man am Schirm die zur ausgeblendeten Spektralfarbe gehörige Komplementärfarbe:

 

 

 

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Farbkreis

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Die im Spektrum des weißen Lichtes  auftretenden Farben  wurden zuerst von Isaac Newton in einem Farbkreis zusammengefasst.

 

 

In einem weiteren Schritt schob Newton zwischen die im natürlichen Spektrum vorkommenden Randfarben Rot und Violett die Farbe Purpur (Magenta). Sie ergibt sich als Mischfarbe der Farben Rot und Violett, kommt aber bei der Spektralzerlegung von weißem Licht nicht vor. Diese fügte er im Farbkreis für Violett ein.

 

 


Der vereinfachte Farbkreis bestand nunmehr aus nur sechs Farben:

  • Die drei Grundfarben für die additive Farbmischung:
    Rot, Grün und Blau → RGB
  • Die drei Grundfarben für die subtraktive Farbmischung:
    Cyan, Magenta und Gelb (Yellow) → CMY
  • Die Komplementärfarben liegen im Farbkreis gegenüber. Sie ergeben bei additiver Farbmischung die Farbe Weiß

 

 

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